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Wissen

Was sind die Vorfahrtregeln für Motorbootfahrer?

Vereinfacht gesprochen:

1.) Es gilt rechts vor links.
2.) Zwei entgegenkommende Boote müssen beide ihren Kurs nach Steuerbord ändern.
3.) Ein Überholer muss immer ausweichen.

Ausweichen ist das Stichwort. Vorfahrt gibt es für Motorboote nicht. Motorboote müssen nach den weltweit einheitlichen KVR ausweichen. Die KVR kennen keine Rechte wie Vorfahrt oder Ähnliches sondern nur Pflichten – Pflichten, um eine Kollision zu verhüten. Die Regeln 14 und 15 beinhalten das ausweichen von Maschinenfahrzeugen untereinander.

Wichtig zu wissen ist auch, dass Motorboote sich großen Schiffen, die in einem Fahrwasser fahren, sich nicht so weit annähern dürfen, dass eine Ausweichsituation entsteht (Nicht-Behinderungsgebot) und dass Motorboote Segelbooten, Ruderbooten und Paddelbooten ausweichen müssen.

Der vordere Überlappungsbereich jedes Seitenlichtes beträgt 3° – bei abnehmender Helligkeit. Beide Seitenlichter gleichzeitig können also höchstens von 3° Steuerbord bis 3° Backbord der Rechtvorauslinie gesehen werden. Zwei Fahrzeuge liegen auf entgegengesetzten Kursen, wenn bei Nacht jedes Fahrzeug voraus beide Seitenlichter des jeweils anderen Schiffes sehen kann. Die Kurslinien schneiden sich in einem Winkel von weniger als 6°. Maschinenfahrzeuge müssen dann Kurs nach Steuerbord ändern.
Der vordere Überlappungsbereich jedes Seitenlichtes beträgt 3° – bei abnehmender Helligkeit. Beide Seitenlichter gleichzeitig können also höchstens von 3° Steuerbord bis 3° Backbord der Rechtvorauslinie gesehen werden. Zwei Fahrzeuge liegen auf entgegengesetzten Kursen, wenn bei Nacht jedes Fahrzeug voraus beide Seitenlichter des jeweils anderen Schiffes sehen kann. Die Kurslinien schneiden sich in einem Winkel von weniger als 6°. Maschinenfahrzeuge müssen dann Kurs nach Steuerbord ändern.

Die Antwort wurde zunächst mittels KI aus der neuesten Auflage des Buches Sportküstenschifferschein + Sportbootführerschein See erstellt und danach von Rolf Dreyer überarbeitet.