Was ist beim Anlegen zu beachten?
Vorbereitung
Vor dem Anlegen müssen Fender an die Bordwand gehängt werden und die Festmacher an Deck belegt werden.
Gegen den Wind
Am besten legt man gegen den Wind oder Strom an. Dann bremst der Wind oder Strom und man kann gefühlvoll aufstoppen. Legt man jedoch mit Wind oder Strom von hinten an, so schiebt der Wind oder Strom und zum Stoppen muss man rückwärts fahren.
In spitzem Winkel
Zum Anlegen läuft man langsam in spitzem Winkel auf den Steg zu. Ein bis zwei Meter bevor der Steg erreicht ist, wird Leerlauf eingelegt und der Antrieb (Z-Antrieb oder Außenborder) zum Steg geschwenkt. Nun wird mit Fahrt achteraus das Boot aufgestoppt und gleichzeitig das Heck zum Steg gezogen (siehe Abbildung unten).
Radeffekt
Hat ein Boot Radeffekt und zum Beispiel einen rechtsgängigen Propeller, so dreht der Propeller bei Rückwärtsfahrt nach links und zieht das Heck nach Backbord. Dann ist die Backbordseite die „Schokoladenseite“ beim Anlegen. Man legt wieder in spitzen Winkel an und beim Aufstoppen wird das Heck nach links, also zum Steg hin, gezogen.

Die Antwort wurde zunächst mittels KI aus der neuesten Auflage des Buches Sportküstenschifferschein + Sportbootführerschein See erstellt und danach von Rolf Dreyer überarbeitet.