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Was ist ein Tief?

Ein Tief (auch Tiefdruckgebiet oder Zyklone genannt) ist ein Gebiet mit relativ niedrigem Luftdruck, der zu seinem Kern hin immer weiter abnimmt.

Es handelt sich um einen Luftwirbel, der auf der Nordhalbkugel zyklonal dreht, also gegen den Uhrzeigersinn (Corioliskraft). Ein Tief bringt schlechtes Wetter mit Wolken und Regen, im Sommer eher kühle, im Winter eher milde Luft. Tritt in einem Tief verbreitet Windstärke 8 auf, spricht man von einem Sturmtief, ab Windstärke 10 von einem Orkantief.

Ein Tief kann entstehen
– in aufsteigender Warmluft (thermisches Tief),
– am Rand der Polarfront (Polarfrontzyklone),
– wenn Luft an Gebirgen zum Aufsteigen gezwungen wird,
– durch Freisetzen von Kondensationswärme.

Tiefs können sich auch in der Höhe entwickeln (zum Beispiel durch Konvergenz oder aus einem Kaltlufttropfen, sodass daraus auch ein Tief am Boden entsteht. Höhentiefs sind oft kalt und sorgen wegen der labilen Schichtung (kalt über warm) am Boden für zumindest unbeständiges Wetter.

Höhentiefs können aber auch sehr gefährlich werden. Die schwersten Stürme Trogtief, die schwersten Gewitter (höheninduzierte Gewitter) und Bombenzyklonen entstehen aus einem Höhentief.

Ein Höhentief in U-Form (ohne geschlossene Isolinie) heißt Trog. Eine Ausbuchtung der Polarfront Richtung Äquator ist ein Trog.

Die Antwort wurde zunächst mittels KI aus der neuesten Auflage des Buches Sportküstenschifferschein + Sportbootführerschein See erstellt und danach von Rolf Dreyer überarbeitet.