Was ist der SKS-Schein?
Führerschein für Segelyachten
Der Sportküstenschifferschein (SKS-Schein) ist der Führerschein für Segelyachten. Im deutschen Küstenmeer darf führerscheinfrei gesegelt werden. Wer hier eine Segelyacht mit mehr als 15 PS führen möchte, braucht nur den Sportbootführerschein See.Das ist im Ausland, insbesondere im Mittelmeer, anders. Eine Segelyacht kann man dort nur mit dem SKS-Schein chartern. Auch bei Polizeikontrollen wird der SKS-Schein verlangt.
Schritt 1
Der SKS-Schein kann nur von Inhabern des Sportbootführerscheins See erworben werden. Der Sportbootführerschein See ist also immer der erste Schritt. Ein Tauglichkeitsnachweis wird nicht mehr benötigt.
Ausbildung und Prüfung
Die Anforderung an die Prüfung ist erheblich höher als beim Sportbootführerschein. Die Theorieprüfung besteht aus zwei Teilen – Kartenaufgabe und Fragebogen. Für jeden dieser Teile hat man 90 Minuten Zeit. Diese Zeit braucht man auch. Im Fragebogen können die Antworten nicht angekreuzt werden. Sie müssen selbst formuliert werden. Den SKS-Schein kann man nicht per Online-Kurs machen – auch wenn es derartige Angebote gibt.
Zur Vorbereitung auf die praktische Prüfung macht man einen zweiwöchigen Segeltörn. Auf diesem Törn legt man auch die vorgeschriebenen 300 Seemeilen zurück. Am Ende der zweiwöchigen Reise, die auch ein wunderbarer Urlaub ist, kommen Prüfer an Bord und nehmen die praktische Prüfung ab.
Versicherung
Wichtig ist der SKS-Schein – auch in Deutschland – aus versicherungsrechtlichen Gründen. Im Schadensfall muss im Formular für die Schadensanmeldung angegeben werden, welche Führerscheine der Skipper besitzt. Wer ohne SKS-Schein mit einer Segelyacht einen Schaden verursacht, muss damit rechnen, dass die Versicherung mit Hinweis auf die fehlende Sachkunde die Erstattung des Schadens ablehnt.

Die Antwort wurde zunächst mittels KI aus der neuesten Auflage des Buches Sportküstenschifferschein + Sportbootführerschein See erstellt und danach von Rolf Dreyer überarbeitet.