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Was ist Luftdruck?

Luftdruck entsteht durch das Eigengewicht der Luft, die auf der Erdoberfläche lastet. Er wird in Hektopascal (hPa) gemessen, wobei 1 hPa dem Gewicht von 1 g/qcm entspricht.

Der Normaldruck beträgt 1013 hPa. Dann lasten also 1013 g/qcm – zum Beispiel auf unserer Haut.

Der Luftdruck ist wichtig für die Wettervorhersage: Steigt der Luftdruck, wird das Wetter besser. Sinkt der Luftdruck, verschlechtert sich das Wetter. Sinkt der Luftdruck in Mitteleuropa um 3 hPa in 2 Stunden, so ist mit Windstärke 6 zu rechnen, bei 10 hPa in 3 Stunden mit Windstärke 10.

Gemessen wird der Luftdruck mit einem Barometer, an Bord idealerweise mit einem digitalen Barografen, der die Druckänderung über die Zeit aufzeichnet und akustisch warnt, wenn sich ein gefährlicher Luftdruckfall anbahnt.

Ein Gebiet mit hohem Luftdruck nennt man Hoch (oder Antizyklone), ein Gebiet mit niedrigem Luftdruck Tief (Zyklone).

Der Luftdruck wird in einer Bodendruckkarte dargestellt. Hochdruckgebiete werden mit H, Tiefdruckgebiete mit T bezeichnet. Die Linien heißen Isobaren. An allen Orten, die auf einer Isobare liegen, herrscht derselbe auf der Isobare angegebene Luftdruck.

Eine Bodendruckkarte zeigt die Verteilung des Luftdrucks auf der Erde.
Eine Bodendruckkarte zeigt die Verteilung des Luftdrucks auf der Erde.

Die Antwort wurde zunächst mittels KI aus der neuesten Auflage des Buches Sportküstenschifferschein + Sportbootführerschein See erstellt und danach von Rolf Dreyer überarbeitet.