Was ist ein Hoch?
Ein Hoch, auch Hochdruckgebiet oder Antizyklone genannt, ist ein Gebiet mit relativ hohem Luftdruck. Dabei kommt es nicht auf den absoluten Wert an, sondern nur darauf, dass im Umkreis nicht noch höherer Druck herrscht. Ein umfangreiches Hoch entsteht, wenn Luft aus der großer Höhe absinkt, sich dabei erwärmt und trocknet, sodass meist wolkenloser Himmel und Sonnenschein herrschen. In Wetterkarten ist die Stelle mit dem höchsten Luftdruck, also das Zentrum des Hochs, mit einem H gekennzeichnet.
Man unterscheidet zwei Arten:
– Ein warmes oder umfangreiches Hoch reicht bis an die Tropopause, es deckt ein sehr großes Gebiet ab und verändert seine Lage nur langsam. Dadurch bringt es lange gutes Wetter – aber auch nur schwachen Wind.
– Ein kaltes oder flaches Hoch, das häufig als Zwischenhoch zwischen zwei Tiefs auftritt, reicht dagegen nur bis etwa 1500 Meter Höhe, wandert rasch mit den Tiefs mit und sorgt nur kurzzeitig für sehr gute Sicht und blauen Himmel.
Hoher Luftdruck kann sich auch in der Höhe bilden, zum Beispiel durch Konvergenz an der Tropopause. Ein Höhenhoch ohne geschlossene Isolinie heißt Rücken.
Die Antwort wurde zunächst mittels KI aus der neuesten Auflage des Buches Sportküstenschifferschein + Sportbootführerschein See erstellt und danach von Rolf Dreyer überarbeitet.