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Was ist Landwind?

Landwind ist ein ablandiger, thermisch entstehender Wind, der von Land zur See weht. Er entsteht, wenn nachts das Land stark abkühlt, sodass das Wasser wärmer als das Land ist. Dann steigt Luft über dem warmen Wasser auf (Tief) und sinkt über dem kalten Land zu Boden (Hoch).

Landwind weht in den frühen Morgenstunden vor Sonnenaufgang, vor allem im Herbst, wenn es nachts an Land schon sehr kalt wird, das Wasser aber noch warm ist.

Landwind ist meist nur schwach und reicht nur wenige Seemeilen vor die Küste; sobald sich das Land wieder erwärmt, schläft er ein.

Am Mittelmeer, wo Berge bis ans Wasser reichen, weht Landwind bergabwärts, wird stark beschleunigt und ist deutlich stärker.

Landwind erreicht seine größte Stärke kurz vor Sonnenaufgang, wenn das Land am stärksten abgekühlt ist.
Landwind erreicht seine größte Stärke kurz vor Sonnenaufgang, wenn das Land am stärksten abgekühlt ist.

Die Antwort wurde zunächst mittels KI aus der neuesten Auflage des Buches Sportküstenschifferschein + Sportbootführerschein See erstellt und danach von Rolf Dreyer überarbeitet.