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Was ist eine Zyklogenese?

Als Zyklogenese wird die Entstehung und Entwicklung einer Zyklone, also eines Tiefdruckgebiets, bezeichnet. Eine Zyklone kann nur entstehen, wenn Luft angehoben wird. Es gibt verschiedene Zyklogenesen:
–beim Typ A entsteht die Hebung durch Warmluftzufuhr,
– beim Typ B saugt ein Höhentrog Luft von unten an,
– beim Typ C erfolgt die Hebung durch das Freisetzen von Kondensationswärme..

Reine Typen kommen selten vor, meist mischen sich zwei davon, und nicht immer läuft die Entwicklung bis zum Ende durch, sondern kann in jedem Stadium abbrechen oder in einen anderen Typ übergehen.

Eine Typ-A-Zyklogenese beginnt mit einem Vorstoß warmer Subtropikluft südlich des Jetstreams, der eine Frontalwelle mit Warm- und Kaltfront entstehen lässt (Bild 1). Die Welle entwickelt sich über ein junges Tief (Bild 2) weiter zur einer Warmsektorzyklone mit umfangreichen Warmsektor (Bild 3). Wenn sich Kalt- und Warmfront vereinen, schließt sich (okkludiert) der Aufwindschlot und die Energiezufuhr und damit die Zyklogenese endet (Bild 4). Nun setzt die „Eigenentwicklung“ des Tiefs ein. Nun sorgt der Jetstream für die weitere Hebung der Luft (Bild 5).

Verläuft dieser Prozess besonders schnell, mit einem Luftdruckfall von mindestens 1 hPa pro Stunde über 24 Stunden, spricht man von einer rapiden Zyklogenese, die eine Bombenzyklone erzeugt.

Entstehung einer Polarfrontzyklone (Typ A). Blau der Jetstream, grau das Niederschlagsgebiet.
Entstehung einer Polarfrontzyklone (Typ A). Blau der Jetstream, grau das Niederschlagsgebiet.

Die Antwort wurde zunächst mittels KI aus der neuesten Auflage des Buches Sportküstenschifferschein + Sportbootführerschein See erstellt und danach von Rolf Dreyer überarbeitet.