Was ist Seewind?
Seewind ist ein auflandiger thermischer Wind, der bei stabiler Hochdrucklage an Küsten, Seeufern und vor größeren Inseln entsteht, wenn das Land sich durch die Sonne stärker erwärmt als das Wasser. Dabei steigt die erwärmte Luft über dem Land auf, und kühlere Luft strömt vom Wasser her nach - so weht der Seewind vom Meer zum Land.
Seewind setzt morgens schwach ein, frischt mittags mäßig auf und erreicht am Nachmittag seine größte Stärke. In den gemäßigten Breiten kann er dabei Windstärke vier bis fünf erreichen, wenn der Lufttemperaturunterschied zwischen Land und Wasser groß genug ist. Er reicht dann bis zu zehn Seemeilen vor die Küste. Sobald gegen Abend die Sonneneinstrahlung nachlässt, schwächt sich der Seewind wieder ab.

Die Antwort wurde zunächst mittels KI aus der neuesten Auflage des Buches Sportküstenschifferschein + Sportbootführerschein See erstellt und danach von Rolf Dreyer überarbeitet.