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Was ist Seegang?

Seegang ist die Bezeichnung für die Wellen auf See. Seegang entsteht durch Wind. Wenn Wind über das Meer weht, wird er durch Bodenreibung gebremst. Die Energie, die der Wind verliert, überträgt sich auf das Wasser und zeigt sich dort als Wellen.

Seegang, der durch den herrschenden Wind gebildet wird, heißt Windsee. Charakteristisch für Windsee sind spitze Wellenkämme. Flaut der Wind ab, verschwinden zuerst die Spitzen der Wellen. Übrig bleiben schließlich längere, abgerundete Wellen, die sogenannte Dünung.

Wie hoch der Seegang wird, hängt von der Windgeschwindigkeit, dem Fetch (also der Anlaufstrecke) und der Wirkdauer des Windes ab. Zusätzlich wird der Seegang durch Strömung beeinflusst: Setzt Strom gegen den Seegang, werden die Wellen kürzer und höher, setzt er mit dem Seegang, werden sie länger und flacher.

In einem Trogtief, am Kern eines Tiefs und hinter Kaltfronten können Wellen aus verschiedener Richtung eine gefährliche Kreuzsee bilden.

Als Seegangskala wird die Beaufortskala verwendet.

Die Antwort wurde zunächst mittels KI aus der neuesten Auflage des Buches Sportküstenschifferschein + Sportbootführerschein See erstellt und danach von Rolf Dreyer überarbeitet.