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Was ist rückdrehender Wind?

Rückdrehend heißt Wind, wenn sich die Windrichtung langsam (über Stunden) gegen den Uhrzeigersinn ändert. Der Wind dreht also – gegen den Wind guckend – nach links, zum Beispiel von Südost auf Ost.

Dreht der Wind – gegen den Wind guckend – nach rechts, so heißt er rechtdrehend.

Dreht der Wind rück, so befindet man sich auf See auf der linken Seite eines Tiefs. Diese Seite ist frontfrei. Sie heißt auch Abladeseite, weil hier stundenlang Niederschlag fällt. Auf der linken Seite eines Tiefs ist der Wind schwächer als auf der rechten Seite, weil er hier gegen die Zugrichtung des Tiefs weht.

Bodendruckkarte. Das Tief zieht nach Nordosten. Auf seiner linken Seite weht der Wind schwächer als auf der rechten Seite.
Bodendruckkarte. Das Tief zieht nach Nordosten. Auf seiner linken Seite weht der Wind schwächer als auf der rechten Seite.

Die Antwort wurde zunächst mittels KI aus der neuesten Auflage des Buches Sportküstenschifferschein + Sportbootführerschein See erstellt und danach von Rolf Dreyer überarbeitet.