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Was ist eine Deckpeilung?

Eine Deckpeilung ist die genaueste und einfachste Methode, um eine Standlinie zu gewinnen. Dazu steuert man so, dass zwei in der Seekarte vorhandene Objekte in Deckung liegen. Die Standlinie in der Seekarte ist dann die durch die beiden Objekte führende Gerade. Peilgeräte werden dafür nicht benötigt, und eine Umwandlung in eine rechtweisende Peilung entfällt.

Mit einer Deckpeilung lässt sich der Kompass kontrollieren. Dazu bringt man zwei in der Seekarte verzeichnete Objekte, zum Beispiel die Tonnen eines Fahrerwassers in Deckung und liest den Magnetkompasskurs ab.

Der rechtweisende Kurs kann als Verbindung der Geraden durch die beiden Tonnen der Seekarte entnommen werden. Die Differenz zwischen Magnetkompasskurs (MgK) und rechtweisendem Kurs (rwK) ist die Fehlweisung (Fw). Da auch die Missweisung der Seekarte entnommen werden kann, ergibt sich aus der Fehlweisung die Ablenkung.

Wenn man den Magnetkompasskurs MgK während einer Deckpeilung abliest und dann den rechtweisenden Kurs rwK sowie die Missweisung Mw der Seekarte entnimmt, bekommt man Ablenkung.
Wenn man den Magnetkompasskurs MgK während einer Deckpeilung abliest und dann den rechtweisenden Kurs rwK sowie die Missweisung Mw der Seekarte entnimmt, bekommt man Ablenkung.

Die Antwort wurde zunächst mittels KI aus der neuesten Auflage des Buches Sportküstenschifferschein + Sportbootführerschein See erstellt und danach von Rolf Dreyer überarbeitet.