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Anlassen eines Bootsmotors

Bei einem Benzinmotor besteht Explosionsgefahr, da Benzin austreten und sich als explosibles Gas im Motorraum sammeln kann. Bei einem Auto sinkt Benzingas nach unten auf die Straße. Bei einem Boot bleibt es im Motorraum.

Motorraumgebläse

Deshalb muss vor jedem Anlassen das Motorraumgebläse einige Minuten lang laufen, um das Gas abzusaugen. Wenn der Motor läuft, läuft auch das Motorraumgebläse.

Gashebel in Neutralstellung

Vor dem Starten eines Motors muss der Gashebel in Neutralstellung stehen. Sonst würde das Boot beim Anlassen gleich einen Satz nach vorn machen. Schlimmstenfalls würde dabei ein Mensch ins Wasser fallen.

Kühlwasseraustritt kontrollieren

Ein Boot hat – anders als ein Auto – keinen Kühler. Der Motor eines Bootes wird mit Seewasser gekühlt. Sollte der Kühlwassereinlass durch Pflanzen oder Kleintiere verstopft sein, so wird der Motor nicht gekühlt. Solange der Motor noch kalt ist, fällt das nicht auf. Erst wenn er warm gefahren ist, gibt es einen Hitzealarm.

Ob der Kühlwassereinlass offen oder verstopft ist, erkennt man am Auspuff. Nachdem das Seewasser den Motor gekühlt hat, fließt es durch den Auspuff wieder außenbords, damit auch der Auspuff gekühlt wird.

Wenn also nach dem Anlassen kein Wasser aus dem Auspuff läuft, ist der Kühlwassereinlass verstopft. Dann muss der Motor wieder abgeschaltet und der Kühlwassereinlass gereinigt werden.

Überhitzung während der Fahrt

Während der Fahrt kann der Kühlwassereinlass durch im Wasser treibende Pflanzenreste verstopfen. Bei einem Hitzealarm stoppt man daher auf und fährt einige Meter rückwärts. Wenn dann neben dem Boot Pflanzenreste aufschwimmen, wird der Alarm sehr schnell verstummen.

Tanken von Benzin

Beachten Sie auch unsere Hinweise zum Tanken von Benzin.

Die Antwort wurde zunächst mittels KI aus der neuesten Auflage des Buches Sportküstenschifferschein + Sportbootführerschein See erstellt und danach von Rolf Dreyer überarbeitet.