Auf allen Meeren der Welt.
Dein Sportbootführerschein See gilt nicht nur in der Ostsee oder vor Rügen – du darfst soweit rausfahren, wie du willst. Du darfst sogar alle Ozeane der Welt überqueren. Warum, das erklären wir dir auf dieser Seite.
Pflicht ist Pflicht.
Aber wo eigentlich?
In Deutschland
Auf den Seeschifffahrtsstraßen – das ist die 3-Seemeilen-Zone entlang der deutschen Küste von Nord- und Ostsee.
Im Ausland
In den Coastal Waters (CW) – dem Küstenmeer mit 12-Seemeilen-Zone. Hier gilt das jeweilige nationale Recht.
Die Seemeilen-Zonen auf einen Blick
Die 3-Seemeilen-Zone markiert die deutschen Seeschifffahrtsstraßen, die 12-Seemeilen-Zone das Küstenmeer und damit die Außengrenze des Staatsgebiets.
Was ist jenseits der Zonen?
In Deutschland jenseits der Seeschifffahrtsstraßen
Hier besteht keine Führerscheinpflicht. Du dürftest dort theoretisch sogar ganz ohne Schein fahren – mit deinem SBF See bist du selbstverständlich erst recht berechtigt.
Jenseits der 12-Seemeilen-Zone
Bei 12 Seemeilen endet das Staatsgebiet. Hier darf kein Staat eine Führerscheinkontrolle durchführen – du befindest dich auf der Hohen See.
Das heißt in der Praxis:
Mit deinem Sportbootführerschein See darfst du de facto um die ganze Welt fahren. Innerhalb der 12-sm-Zone akzeptiert das Ausland deinen Schein (siehe ICC), außerhalb darf dich ohnehin niemand kontrollieren.
Dürfen ist nicht Können.
Der Schein erlaubt es dir – aber Atlantik, Pazifik oder Nordsee verzeihen keine Anfängerfehler. Sammle erst Erfahrung in Küstennähe, bevor du größere Schläge planst. Dafür gibt es weiterführende (freiwillige) Scheine (SKS, SSS, SHS) und natürlich: deine Seemeilen unter dem Kiel.