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Was sind Schönwetterwolken?

Schönwetterwolken sind Cumulus-Wolken, deren Mächtigkeit kleiner ist als ihre Höhe über dem Erdboden. Die Fachbezeichnung lautet Cumulus humilis (feuchter Cumulus).

Schönwetterwolken entstehen, wenn die Sonne den Boden stark erwärmt hat, so dass warme Luft aufsteigt. Kühlt sie unter den Taupunkt ab, so kondensiert der Wasserdampf zu Wassertröpfchen und eine Quellwolke wird sichtbar.

Die Wolke erreicht keine große Mächtigkeit, weil aus großer Höhe absinkende Luft ihr Wachstum bremst. Absinkende Luft jedoch bedeutet steigenden Luftdruck und das ist ein Zeichen für anhaltend, gutes Wetter.

Nach tagelanger Hitze kann die Erde so stark erwärmt sein, dass sich die Cumulus-Wolken auftürmen zu Cumulus Congestus (= aufgetürmte Haufenwolke). Wenn sich solche Wolken gegen Abend, wenn die Sonneneinstrahlung nachlässt, auflösen, dann sinkt weiterhin Luft abwärts und das gute Wetter dauert an. Bleiben sie jedoch am Himmel stehen, so sinkt keine Luft mehr abwärts. Der Luftdruck steigt also nicht mehr. Das könnte das Ende der Schönwetterperiode ankündigen.

Schönwetter-Cumuli. Die Mächtigkeit der Wolke ist kleiner als ihre Höhe über dem Boden.
Schönwetter-Cumuli. Die Mächtigkeit der Wolke ist kleiner als ihre Höhe über dem Boden.

Die Antwort wurde zunächst mittels KI aus der neuesten Auflage des Buches Sportküstenschifferschein + Sportbootführerschein See erstellt und danach von Rolf Dreyer überarbeitet.