Was ist eine Rettungsinsel?
Eine Rettungsinsel ist ein überdachtes, aufblasbares Gummifloß. Es dient als allerletzte Rettung, wenn ein Boot sinkt oder abbrennt. Eine Rettungsinsel ist niemals ein Ersatz für ein schwimmfähiges Boot.
Aufbewahrung
Eine Rettungsinsel wird in einem Plastik-Container am Heckkorb, an Deck oder in einem eigenen Fach unter dem Cockpitboden gelagert. Sie kann auch in einer Tasche verpackt sein und – griffbereit – in einer Backskiste mitgeführt werden. Eine Rettungsinsel muss in fünfzehn Sekunden einsatzbereit sein.
Reißleine
Einsatzbereit wird die Rettungsinsel mithilfe einer Reißleine. Die Reißleine wird langsam bis zum Anschlag gezogen und dann mit einem Ruck aufgerissen. Damit öffnet man das CO2-Ventil, sodass die Rettungsinsel aufgeblasen wird.
Gefährlicher Aufenthalt
In die Rettungsinsel darf man erst umsteigen, wenn das eigene Schiff nicht mehr schwimmfähig ist. Eine Rettungsinsel kann kentern, der Boden kühlt schnell aus und in einer regendicht verschlossenen Insel droht nach einer Stunde sogar Erstickungsgefahr. Schon manche Segler sind in einer Rettungsinsel ums Leben gekommen, während man ihre immer noch schwimmend Yacht später gefunden hat.
Steige nur in eine Rettungsinsel, wenn die einzige Alternative ist, mit einer Schwimmweste in der offenen See zu treiben.



Die Antwort wurde zunächst mittels KI aus der neuesten Auflage des Buches Sportküstenschifferschein + Sportbootführerschein See erstellt und danach von Rolf Dreyer überarbeitet.