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Radar – was bedeutet North Up?

North Up (angezeigt als NU) ist eine Darstellungsart beim Radar, bei der rechtweisend Nord (wie in einer Seekarte) oben auf dem Bildschirm ist. North Up erfordert einen Kompass, der an das Radar angeschlossen ist. Der Steuerstrich zeigt in Richtung rechtweisender Kurs. HDG = Heading = recht voraus gibt den rechtweisenden Kurs an.

North Up wird eingestellt, wenn das Radarbild mit der Seekarte verglichen werden soll. In einem Fahrwasser hingegen wird zumeist Head Up gewählt.

North Up ist eine relative Darstellungsart, bei der sich alle erfassten Objekte relativ zum eigenen Schiff bewegen. Das eigene Schiff ruht in der Mitte.

Kollisionsgefahr sicher erkennbar

Der Vorteil von North Up: Kursänderungen oder Gieren drehen das Radarbild nicht, es bleibt stabil. Kollisionsgefahr wird sofort erkannt. Zudem sind die Peilungen rechtweisend und können direkt in die Seekarte eingetragen werden, ohne sie erst umrechnen zu müssen.

North Up. Rechtweisend Nord ist oben. Der Steuerstrich (HDG = heading = recht voraus.) zeigt in Richtung 070°. Das Bild zeigt drei Echos, die als Fahrzeuge geortet wurden und mit B, C und D markiert sind. Peillineal (EBL 095˚) und variabler Mess-ring (VRM 2,50 sm) sind auf B gelegt
North Up. Rechtweisend Nord ist oben. Der Steuerstrich (HDG = heading = recht voraus.) zeigt in Richtung 070°. Das Bild zeigt drei Echos, die als Fahrzeuge geortet wurden und mit B, C und D markiert sind. Peillineal (EBL 095˚) und variabler Mess-ring (VRM 2,50 sm) sind auf B gelegt
Dieselbe Situation nach dem Umschalten auf Head up. Der Steuerstrich zeigt nach oben (HDG = 000°). Das ganze Bild ist um den Winkel 70° nach links gedreht.
Dieselbe Situation nach dem Umschalten auf Head up. Der Steuerstrich zeigt nach oben (HDG = 000°). Das ganze Bild ist um den Winkel 70° nach links gedreht.

Die Antwort wurde zunächst mittels KI aus der neuesten Auflage des Buches Sportküstenschifferschein + Sportbootführerschein See erstellt und danach von Rolf Dreyer überarbeitet.