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Was bedeutet beim Radar Head-up?

Head Up und ist eine Darstellungsart im Radar. Das Radarbild ist vorausorientiert. Der Steuerstrich (die Rechtvorauslinie) zeigt auf dem Radarschirm immer nach oben. Das Radarbild stellt alle Objekte dar, wie man sie bei einem Rundumblick vom Schiff aus sehen würde.

Head Up ist eine relative Darstellung, bei der das eigene Schiff auf dem Bildschirm ruht und die erfassten Objekte sich relativ zum eigenen Schiff bewegen.

Head Up wird in einem Fahrwasser eingestellt. Die vorausliegenden Tonnen liegen oben und wandern mit der Geschwindigkeit des eigenen Schiffes nach unten.

Ein wichtiger Nachteil: Kollisionsgefahr lässt sich unter Head Up nicht zuverlässig erkennen, weil keine Kompasspeilung, sondern nur eine Seitenpeilung angezeigt wird. Die Seitenpeilung ändert sich bei jeder Kursänderung. So kann trotz unterschiedlicher Seitenpeilungen durchaus Kollisionsgefahr bestehen. Das kann bei North Up nicht passieren.

Schematisches Radarbild. Head Up (HU). Der Steuerstrich zeigt nach oben (HDG 000˚). Das Bild zeigt drei Echos, die als Schiffe geortet wurden und mit B, C und D markiert sind. Peillineal (EBL 025˚) und variabler Messring (VRM 2,50 sm) sind auf B gelegt.
Schematisches Radarbild. Head Up (HU). Der Steuerstrich zeigt nach oben (HDG 000˚). Das Bild zeigt drei Echos, die als Schiffe geortet wurden und mit B, C und D markiert sind. Peillineal (EBL 025˚) und variabler Messring (VRM 2,50 sm) sind auf B gelegt.
Radar im Head Up-Modus. Ufer rechts und links, achteraus eine Brücke achteraus, Fahrwassertonnen mit Echospuren achteraus und an Steuerbord voraus.
Radar im Head Up-Modus. Ufer rechts und links, achteraus eine Brücke achteraus, Fahrwassertonnen mit Echospuren achteraus und an Steuerbord voraus.

Die Antwort wurde zunächst mittels KI aus der neuesten Auflage des Buches Sportküstenschifferschein + Sportbootführerschein See erstellt und danach von Rolf Dreyer überarbeitet.