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Was bedeutet hoch am Wind?

Ein Segelboot segelt hoch am Wind (auch hart am Wind genannt), wenn es möglichst spitz gegen den wahren Wind anläuft – also in einem möglichst kleinen Winkel zur wahren Windrichtung, dabei aber noch eine vertretbare Geschwindigkeit erreicht.

Die Höhe hängt vom Seegang ab

Bei geringem Seegang kann eine gut segelnde Yacht mit etwa 35° zum wahren Wind segeln, bei höheren Wellen sind es meist nur noch etwa 55°. Je kleiner dieser Winkel ist, desto kürzer wird beim Kreuzen der zurückzulegende Weg, gleichzeitig sinkt aber die Geschwindigkeit.

Der Fahrtwind verstärkt den wahren Wind

Weil hoch am Wind der scheinbare Wind stärker ist als der wahre Wind, krängt ein hoch am Wind segelndes Boot. Die Crew muss dann ausreiten.

Segelstellung, Schwertstellung

Die Schoten sind hoch am Wind dichtgeholt. Bei einer Jolle wird das Schwert ganz heruntergelassen, um möglichst geringe Abdrift zu haben

Antrieb durch Auftrieb

Der Antrieb des Bootes erfolgt auf diesem Kurs durch Auftrieb, ähnlich wie bei einer Tragfläche, weshalb die Segel flach getrimmt werden müssen.

Kurse zum Wind.Rote Pfeile = scheinbarer Wind.
Kurse zum Wind.Rote Pfeile = scheinbarer Wind.
Starboot hoch am Wind.
Starboot hoch am Wind.

Die Antwort wurde zunächst mittels KI aus der neuesten Auflage des Buches Sportküstenschifferschein + Sportbootführerschein See erstellt und danach von Rolf Dreyer überarbeitet.