Eine Fallschirmrakete erzeugt ein pyrotechnisches Notsignal, das bis zu 300 Meter hoch steigt, mindestens 30 Sekunden lang rot leuchtet und bei klarer Sicht bis zu 20 Seemeilen weit sichtbar ist. Durch den Fallschirm sinkt die Leuchtkugel langsamer als ein einfacher Leuchtstern, sodass sie länger sichtbar bleibt und einen höheren Aufmerksamkeitswert hat.
Fallschirmraketen gehören zur erlaubnispflichtigen pyrotechnischen Seenotsignalen und dürfen nur von Personen mit Pyroschein (Fachkundenachweis) erworben werden. Im Seenotfall darf sie jedoch jeder verwenden.
Diese Fallschirmrakete brennt am Fallschirm 40 Sekunden lang, erreicht eine Lichtstärke von 30.000 candela und steigt 300 m hoch.Die Bedienung wird durch Piktogramme erklärt. Wichtig ist die darunter angezeigte Richtung, in die die Rakete fliegt.