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Was beinhaltet das UN-Seerechtsübereinkommen?
Das Seerechtsübereinkommen (SRÜ) der Vereinten Nationen regelt nahezu alle Bereiche des Seevölkerrechts:
– Abgrenzung der verschiedenen Meereszonen wie Küstenmeer, Anschlusszone, Meerengen, Archipelgewässer (Gewässer zwischen einer größeren Gruppe nah beieinanderliegender Inseln im Meer), ausschließliche Wirtschaftszone, Festlandsockel, Hohe See
– Nutzung dieser Gebiete durch Schifffahrt, Überflug, Rohr- und Kabelverlegung, Fischerei und wissenschaftliche Meeresforschung
– Schutz der Meeresumwelt
– Entwicklung und Weitergabe von Meerestechnologie
– Regelung des Meeresbodenbergbaus
– Streitbeilegung, insbesondere Errichtung des Internationalen Seegerichtshofes in Hamburg.
Die Hohe See im Sinne des UN-Seerechtsübereinkommens liegt außerhalb der ausschließlichen Wirtschaftszonen bzw. falls nicht vorhanden des Küstenmeers. Kein Staat darf sie seiner Souveränität unterstellen. Die Hohe See steht allen Staaten (auch Binnenstaaten ohne Küste) offen.


Die Antwort wurde zunächst mittels KI aus der neuesten Auflage des Buches Sportküstenschifferschein + Sportbootführerschein See erstellt und danach von Rolf Dreyer überarbeitet.
Beantwortet am 24.07.2026