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Wiesbaden – liebenswert und lebenswert

Wiesbaden – liebenswert ist der Charme der eleganten Kaiser- und Weltkurstadt mit ihren historischen Prunkbauten, der lebhaften Altstadt mit Fachwerkhäusern und gemütlichen Weinlokalen. Wiesbaden – lebenswert ist die moderne Landeshauptstadt mit ihren großzügigen Parks und Grünanlagen und dem Rhein, der nur 5 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt ist.

Auf zum Rhein, auf zum Schiersteiner Hafen mit seiner netten Hafenpromenade, die wegen ihres mediterranen Flairs auch Schiersteiner Riviera genannt wird. Der Schiersteiner Hafen ist ein großer Wassersport- und Freizeithafen von etwa 1250 m Länge, ein ideales und abwechslungsreiches Erholungsgebiet, ein kleines Paradies zum Segeln, Rudern oder Paddeln. Aber wir sind zum Motorbootfahren gekommen. Wir wollen eine der reizvollsten Flusslandschaften der Welt besuchen. Wir wollen auf dem Rhein nach St. Goar fahren. Dafür braucht man den Sportbootführerschein Binnen – kein Problem, doch später mehr über die Sportbootführerscheine >>.

Wiesbaden – ein guter Ausgangspunkt für Bootstouren

Wiesbaden ist ein guter Ausgangpunkt für Bootstouren auf dem Rhein, dem Main und auch zur Mosel. Eine eintägige Rheintour führt zum Beispiel von Wiesbaden zunächst nach Bingen. Hier kann man anlegen und einkehren. Weiter geht es durch das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal zum Loreley-Felsen, vorbei an Burgen und Ruinen, an berühmten Weinlagen, das ist wohl der beeindruckendste Abschnitt des ganzen Rheins. Atemberaubend der engste und zugleich tiefste Teil des Rheins, 132 m ragen die Schieferfelsen auf. Wollen wir durch St. Goar bummeln oder zur Burg Rheinfels laufen, bevor wir nach Wiesbaden zurückfahren? Dann legen wir einfach mal in der Funboat-Marina an.

Bootstouren auf dem Rhein – ohne Ortskenntnis nur mit Karte

Ohne genaue Ortskenntnis braucht man für den Rhein unbedingt eine Karte. Die Beschreibung der ersten Kilometer soll dies deutlich machen (die Schifffahrt unterteilt die Flussbreite üblicherweise in drei Drittel und gibt danach die Steueranweisungen): Von Schierstein aus zu Tal fahrend, hält man zunächst Kurs im rechten Drittel, aber schon nach 2 km, nachdem der Sportboothafen Walluf (rechtes Ufer) passiert worden ist, muss in das mittlere Drittel gewechselt werden. Denn dort lauert am rechten Ufer eine Untiefe, der Galgengrund. Ohne Karte ist er kaum erkennbar. An Eltville vorbei führt der Kurs auf die größte Rheininsel, die Mariannenaue, zu. Sie ist übrigens im Besitz des Weingutes Schloss Reinhartshausen und teilt den Rhein in die große (links) und die kleine Giess (rechts von der Insel). Das Fahrwasser läuft durch die kleine Giess. Die große Giess wurde vom Schifffahrtsamt zum Verlanden freigegeben; sie ist für die Berufsschifffahrt gesperrt, darf aber von Sportbooten befahren werden (nur mit genauer Streckenkenntnis). Wir nehmen Kurs Steuerbord und laufen im rechten Drittel in die kleine Giess ein …

Eine schöne Herausforderung für die Sportschifffahrt und Höhepunkt der Tour ist die Strecke hinter Bingen. Zwischen Oberwesel und St. Goar erreicht der Rhein seine stärkste Strömung (8 bis 10 km/h). Und wenn sich die Wassertiefe plötzlich ändert, bilden sich Strudel. Das Fahrwasser wird hier sehr schmal und kurvenreich (Verkehrsregelung – siehe unten), der Verkehr durch die vielen Ausflugsboote besonders dicht. Garniert wird das Ganze durch Felsen und Geröllfelder, etwa den Jungferngrund hinter Oberwesel.

Einige Vorschriften für die Schifffahrt auf dem Rhein

Nicht nur die Strecke, auch die Verkehrsregeln sollten Sie kennen. Die Schifffahrtsvorschriften für den Rhein sind in der Rheinschifffahrtspolizei-Verordnung enthalten. Hier das Wichtigste für Kleinfahrzeuge:
Begegnen – Entgegenkommende Fahrzeuge müssen normalerweise beide ihren Kurs nach rechts ändern. Aber wenn ein entgegenkommendes Schiff am Steuerhaus eine blaue Tafel zeigt, benutzt es die linke Seite des Fahrwassers. In der Schifffahrt heißt dies Passieren Steuerbord an Steuerbord. Man fährt dann links wie in England, weil auf der Seite die Strömung günstiger ist.
Sonderregelung für die Gebirgsstrecke – Zwischen Rheinkilometer 540 (Lorch) und 556 (St. Goar) jedoch besteht ein Rechtsfahrgebot; alle Fahrzeuge müssen hier am rechten Rand der Fahrrinne fahren.
Zwischen Oberwesel und St. Goar sind fünf Signalstellen eingerichtet, die der Bergfahrt anzeigen, ob sich zu Tal fahrende Schiffe in der Engstelle befinden und wenn ja, was für welche. Ein Bergfahrer, der ja gegen die Strömung fährt, kann viel besser aufstoppen als ein Talfahrer und muss bei Gegenverkehr an Engstellen warten. Zwei rote Lichter übereinander bedeuten Sperrung, die weiteren Signale sind in § 12.02 der Rheinschifffahrtspolizei-Verordnung aufgeführt.
Wegen der starken Strömung brauchen hier manche Bergfahrer Schlepphilfe. Den Schlepper erkennen Sie an einem gelben Zylinder, oben und unten mit schwarzen und weißen Streifen; der Anhang führt einen gelben Ball. Die Schlepptrosse ist gelegentlich schlecht erkennbar. Fahren Sie niemals zwischen Schlepper und Anhang; das ist verboten und lebensgefährlich.
Überholen – Überholen ist an engen oder unübersichtlichen Stellen nicht gestattet und sonst auch nur wenn frei ist – dann aber zügig und mit ausreichendem Abstand. Es darf an beiden Seiten überholt werden. In der Berufsschifffahrt werden Überholmanöver und Begegnungen über Funk abgesprochen. Auch Sportboote dürfen den Binnenschifffahrtsfunk benutzen.
Ausweichregeln – Kleinfahrzeuge müssen den Berufsschiffen ausweichen und ihnen den notwendigen Raum lassen. Kleinfahrzeuge mit Maschinenantrieb müssen Kleinfahrzeugen ohne Maschinenantrieb ausweichen. Aber ein gegen den Wind kreuzendes Segelboot darf ein Motorboot nicht zum Ausweichen zwingen.
Kennzeichen – Kleinfahrzeuge müssen mit einem amtlichen Kennzeichen versehen sein.
Positionslaternen – Kleinfahrzeuge dürfen bei Nacht nur mit zugelassenen Positionslaternen fahren; soweit möglich müssen diese auch bei Tag mitgeführt werden. Zwischen Bingen (km 530,00) und St. Goar (km 556,00) ist die Fahrt nachts nur Fahrzeugen erlaubt, die Sprechfunk auf Kanal 10 und in der Talfahrt Radar benutzen. Weitere Vorschriften dazu findet man in § 9.08 der Rheinschifffahrtspolizei-Verordnung.
Unsichtiges Wetter – Kleinfahrzeuge dürfen bei unsichtigem Wetter nur fahren, wenn sie mit je einem zugelassenen Funk- und Radargerät ausgerüstet sind und der Bootsführer die entsprechenden Patente besitzt. Unsichtiges Wetter bedeutet unter 300 m Sichtweite bei Talfahrt und unter 600 m Sichtweite bei Bergfahrt.
Notfall – Wenn Hilfe benötigt wird, muss bei Tage eine rote Flagge (oder ein anderer geeigneter Gegenstand, etwa eine Schwimmweste) im Kreis geschwenkt werden, bei Nacht ein Licht. Zusätzlich können mit einem Signalhorn lange Töne abgegeben werden.
Maschinenschaden – Manövrierunfähige Fahrzeuge in Fahrt müssen bei Tag eine rote Flagge schwenken und bei Nacht ein rotes Licht.

Sportbootführerschein in Wiesbaden – aber richtig

All das kann man lernen, wenn man einen Sportbootführerschein macht – zum Prüfungsstoff gehört das Meiste nicht. Um einen Sportbootführerschein zu erwerben, musste man früher in eine Bootsfahrschule gehen – das war meistens teuer, anstrengend und langwierig. Feste Schulungstermine mussten eingehalten werden. Dabei ist der Besuch einer Bootsfahrschule gar nicht vorgeschrieben. Jeder darf seinen Sportbootführerschein machen, wo und wie wie es ihm gefällt.

Sportbootführerschein in Wiesbaden – leichter geht es nicht

Nun sind neue Zeiten angebrochen: Rolf Dreyer, ein bekannter Lehrbuchautor im Wassersport und selbst Betreiber einer Yachtschule, macht den Sportbootführerschein für jeden möglich. Sein Online-Kurs erspart den größten Teil der Ausbildungskosten. Mit dem Online-Kurs kann man sich auf beide Prüfungen vorbereiten, auf die Prüfung für den Sportbootführerschein See und für den Sportbootführerschein Binnen. Zudem ist im Kurs genau erklärt, wie man selbst eine praktische Fahrausbildung organisieren und sich zur Prüfung anmelden kann, damit man nicht auf kostenpflichtige Dienste Dritter angewiesen ist. Die praktische Prüfung findet übrigens auch im Schiersteiner Hafen statt, der Fragebogen muss ganz in der Nähe, in der Georg-Lang-Halle, Moewenstr. 25, ausgefüllt werden. Dort muss man sich auch zu Beginn der Prüfung einfinden.

Sportbootführerschein Wiesbaden – online viel günstiger

Im Raum Wiesbaden betragen die gesamten Kosten für die beiden Sportbootführerscheine See und Binnen inklusive der praktischen Ausbildung, der Prüfungsgebühren und aller Nebenkosten damit nur noch etwa 250,- €. In Nürnberg und in Norddeutschland (Hannover, Braunschweig, Hamburg, Bremen) und auch in Düsseldorf wird es etwas günstiger, weil dort die praktische Fahrausbildung billiger ist. Andere Möglichkeiten sind Berlin, Potsdam, Halle, Magdeburg, Dresden, Leipzig, Chemnitz, Kassel, Frankfurt, Saarbrücken, Mainz, Darmstadt, Kiel, Lübeck, Rostock, Bonn, Aachen, Köln, Mannheim/Ludwigshafen, Karlsruhe, Koblenz, Freiburg, Osnabrück, Münster, Hamm, Gelsenkirchen, Dortmund, Wuppertal, Bochum, Oberhausen, Duisburg, Mönchengladbach, Krefeld, Essen, Augsburg, Ingolstadt, München oder Stuttgart. Wollen Sie zum Wassersport nach Holland bzw. in die Niederlande? Oder interessieren Sie sich für Kroatien?

Sportbootführerschein in Wiesbaden – noch Fragen offen?

Rechts und links am Seitenanfang finden Sie viele weitere Informationen. Wenn Sie Fragen haben, dann schauen Sie doch mal in die häufig gestellten Fragen FAQ. Und natürlich können Sie Rolf Dreyer jederzeit anrufen: 0160-840 4538. Wenn Sie zuerst noch mehr lesen wollen, so klicken Sie bitte hier.

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