Karlsruhe – Lebensqualität in Baden
Karlsruhe, früher badische Hauptstadt, heute die Residenz des Rechts. Das Bundesverfassungsgericht und der Bundesgerichtshof sitzen hier und sie machten den "Gang nach Karlsruhe" zum Begriff. Karlsruhe ist eine Stadt im Grünen – ein Viertel des Stadtgebiets ist Wald, hinzu kommen Parks mit mächtigen Bäumen und alte Grünanlagen. Mitten in Karlsruhe liegt das Schloss mit dem Schlossturm. Er öffnet den Karlsruher Fächer, den weltbekannten Grundriss der Innenstadt. Von der Karlsruher Lebensqualität zeugt auch der Marktplatz vor dem Rathaus mit der Pyramide; das Grabmal des Markgrafen Karl Wilhelm von Baden ist zu Karlsruhes Wahrzeichen geworden. Und Lebensqualität ist das Fest, wohl das größte regelmäßige Open-Air-Spektakel in Deutschland, stets am letzten Wochenende vor den Sommerferien in der Klotze.
Karlsruhe – der Rhein und der Sportbootführerschein
Von der Klotze ist es nicht mehr weit bis zum Rheinhafen mit seinem imposanten Hochwassersperrtor. Der Karlsruher Rheinhafen ist der fünftgrößte Binnenhafen Deutschlands, der größte Baden-Württembergs und gleichzeitig der südlichste Rheinhafen, der ohne Schleusung von der Nordsee aus erreichbar ist. Der Rheinhafen ist für die Sportschifffahrt gesperrt, aber nicht weit stromabwärts liegt der Hafen Maxau, der Karlsruher Yachthafen mit den Liegeplätzen des Motorboot Clubs Karlsruhe. Von hier kann man schöne Motorbootfahrten auf dem Rhein unternehmen, doch vorher noch ein paar Hinweise zum Sportbootführerschein. Den braucht man schließlich und hier im Hafen Maxau finden auch die praktischen Prüfungen statt.
Obwohl für den Rhein der Sportbootführerschein Binnen verlangt wird, machen die Meisten in Karlsruhe zuerst den Sportbootführerschein See – und das ist auch vernünftig. Denn wer den Sportbootführerschein See besitzt, kann das Wissen gleich ein zweites Mal einsetzen. Nur wenige zusätzliche Kenntnisse sind nötig, um auch den Fragebogen für den Sportbootführerschein Binnen ausfüllen zu können. Eine praktische Fahrprüfung und damit auch die praktische Fahrausbildung ist nicht mehr erforderlich; beides wird den Inhabern des Sportbootführerscheins See erlassen. Wer hingegen zuerst den Binnenschein erwirbt und später den Seeschein, muss die praktische Fahrausbildung und die praktische Fahrprüfung zwei Mal machen und bezahlen. Das kann die Kosten schnell verdoppeln.
Sportbootführerschein in Karlsruhe – besser im Online-Kurs
Eine besonders einfache und kostengünstige Methode, um einen Sportbootführerschein zu machen, ist ein Online-Kurs. Heute, im Zeitalter des Internets muss zum Glück niemand mehr eine Fahrschule besuchen, warten bis ein Kurs anfängt, dann zu festen Terminen dort regelmäßig aufkreuzen – und schließlich zu Hause noch ein halbes Buch auswendig lernen; das ist nicht vorgeschrieben.
Es geht besser, leichter und günstiger, online bei Rolf Dreyer. Rolf Dreyer, Lehrbuchautor und selbst Betreiber einer Yachtschule, macht so die Ausbildung überall dort möglich, wo ein Internetzugang besteht – zu Hause oder unterwegs und dabei unterhaltsam, pfiffig und äußerst effizient. Der Kurs beinhaltet nicht nur die komplette Ausbildung sondern auch alle Informationen, um selbst die praktische Fahrausbildung zu organisieren und sich zur Prüfung anmelden zu können. Kostenpflichtige Dienste Dritter können damit eingespart werden. Seine Online-Kursteilnehmer betreut Rolf Dreyer persönlich – per Mail und per Handy. Hunderte Personen haben so schon ihren Sportbootführerschein erworben, lesen Sie doch mal in den Erfahrungsberichten.
Sportbootführerschein in Karlsruhe – online viel günstiger
Der Online-Kurs umfasst die Ausbildung für beide Sportbootführerscheine – See und Binnen. Und er erspart den größten Teil der Kursgebühren. So lassen sich die gesamten Kosten für beide Sportbootführerscheine – See und Binnen – inklusive der praktischen Ausbildung, aller Prüfungsgebühren und Nebenkosten auf unter 300,- € drücken. Mehr zum Online-Kurs >>.
Sportbootführerschein in anderen Städten
Karlsruhe ist kein schlechter Ort für den Erwerb der Sportbootführerscheine. Aber die praktische Fahrausbildung ist in Baden-Württemberg nicht gerade preisgünstig. In anderen Städten – vor allem in Richtung Norden, aber auch in Bayern – wird es günstiger. Wenn Sie örtlich nicht gebunden sind, interessieren Sie vielleicht auch die Verhältnisse in Berlin, Potsdam, Dresden, Leipzig, Halle, Magdeburg, Chemnitz, Kiel, Lübeck, Rostock, Bremen, Münster, Osnabrück, Hamm, Dortmund, Wuppertal, Bochum, Gelsenkirchen, Oberhausen, Duisburg, Düsseldorf, Aachen, Krefeld, Mönchengladbach, Essen, Stuttgart, Hamburg, Hannover, Braunschweig, Köln, Kassel, Frankfurt, Darmstadt, Wiesbaden, Saarbrücken, Koblenz, Augsburg, Ingolstadt, Nürnberg in Mannheim/Ludwigshafen, Freiburg oder in München. Wollen Sie zum Wassersport nach Holland bzw. in die Niederlande? Oder interessieren Sie sich für Kroatien?
Mit dem Sportbootführerschein auf dem Rhein fahren
Zurück zum Motorbootfahren auf dem Rhein: Der Rhein ist einer der am meisten befahrenen Flüsse der Welt. Den stärksten Schiffsverkehr findet man von Duisburg an stromabwärts; hier am Oberrhein ist der Verkehr nicht mehr ganz so stark. Die Verkehrsvorschriften sind in der Rheinschifffahrtspolizei-Verordnung enthalten.
Die wichtigste Regel lautet Stahl vor Plastik. Halten Sie sich gut von den großen Schiffen frei. Berücksichtigen Sie, dass manche Binnenschiffe einen toten Winkel von 350 m vor dem Bug haben. Fahren Sie also immer so, dass Sie das Steuerhaus der anderen Schiffe sehen können. Dann werden Sie auch gesehen. Das gilt nicht nur für entgegenkommende sondern ebenso für überholende Schiffe. Blicken Sie regelmäßig nach achtern, denn hören kann man ein von achtern aufkommendes Schiff nicht. Glauben Sie nicht, dass ein Sportboot, das vor den Bug eines großen Schiffes gelangt zur Seite geschoben wird! Nein, das Sportboot wird schlagartig unter Wasser gedrückt und versenkt. Niemand würde einen solchen Unfall überleben.
Unterschätzen Sie auch nicht den Sog im hinteren Teil der Bordwand großer Schiffe. Deren Propeller saugen vorne Wasser an und stoßen es nach achtern weg. So entsteht im letzten Drittel der Bordwand ein teilweise erheblicher Sog. Ein Sportboot, das nur wenig oder gar kein Gas gibt, wird unweigerlich an die Bordwand gesaugt, wenn es nicht einige Meter Abstand hält.
Normalerweise wird rechts gefahren. Aber unterhalb von Iffezheim – auf dem freifließenden Oberrhein – fahren Bergfahrer fast jede Stromkurve innen, weil dort die Strömung langsamer fließt. Gleichzeitig nutzen die Talfahrer die Außenkurve mit dem stärkeren Strom. Mit nennt es Passieren Steuerbord an Steuerbord. Ein Schiff, das Steuerbord an Steuerbord passieren will, ist an einer blauen Tafel erkennbar, die neben dem Steuerhaus hängt. Ein solches Schiff fährt auf der linken Seite und dann sollte auch ein Sportboot besser auf die andere Seite wechseln. Bei unbeladenen Schiffen mit hoch aufragendem Bug sind die blauen Tafeln oftmals kaum zu sehen. Auch Ladung oder aufgehängte Wäsche kann die Sicht verdecken. Dann muss man durch ein Fernglas gucken.
Der Oberrhein wird von Basel bis Iffezheim staugeregelt, damit er langsamer fließt. Sonst könnte die Sohle des Flusses ausgespült und Brückenpfeiler unterspült werden. Zudem ist ein Fluss mit starker Strömung nicht schiffbar. Schließlich kann das aufgestaute Wasser leichter zur Bewässerung der umliegenden Felder verwendet werden. Das Wasser wird durch Wehre gestaut; hier befindet sich nicht selten auch ein Wasserkraftwerk und ein Durchlass für Fische. Schiffe können die Staustufe nur mithilfe einer Schleuse überwinden. Hinweise zum Schleusen findet man auf der Seite Frankfurt.
Mit Wehren wird auch der Wasserstand reguliert. Das Oberwasser steigt nicht über den Wehrkörper an, bei erhöhtem Zulauf – Niederschlag, Schneeschmelze – fließt das Wasser über den Wehrkörper ab. Erst wenn das Unterwasser die Höhe des Oberwasser erreicht, werden die Wehrkörper aus dem Fluss gefahren und dann steigt auch das Oberwasser; es entsteht Hochwasser.
Ab Iffezheim wird die Fließgeschwindigkeit des Rheins mithilfe von Buhnen geregelt. Buhnen sind nahezu quer in den Fluss gebaute Steinwälle. Sie werden dort errichtet, wo der Rhein zu langsam fließt. Eine geringe Fließgeschwindigkeit ließe das Flussbett versanden; das Fahrwasser müsste ständig ausgebaggert werden. Buhnen verengen den Strom; seine Geschwindigkeit steigt. Zwischen Iffezheim und Mannheim trifft man ausschließlich so genannte Niedrigwasserbuhnen an; das heißt nur bei Niedrigwasser ragen die Buhnen aus dem Wasser, zumeist sind sie überspült. Erst hinter Mannheim gibt es Mittelwasserbuhnen, die zumeist aus dem Wasser ragen.
Normalerweise sind die Fahrwasserzeichen – Tonnen oder Stangen – auf der rechten Seite (in Fließrichtung) rot und auf der linken Seite grün. Rote oder grüne Zeichen mit zwei weißen, waagerechten Steifen weisen auf Buhnen hin. Achtung: Diese Zeichen müssen mit etwa 15 Meter Abstand passiert werden, weil sie auf der Buhne und nicht am äußeren Ende angebracht sind. Die Buhnen werden auch in der Regel nicht einzeln bezeichnet sondern nur die Buhnenfelder. Nochmals Achtung: Manchmal liegt noch eine Buhne vor dem ersten oder hinter dem letzten Fahrwasserzeichen. Achten Sie auf weiße Steine am oberen befestigten Uferbereich. Sie bezeichnen die genaue lage einer Buhne.
Außerhalb der Buhnenfelder liegen nicht immer Fahrwassertonnen aus. Nur wo die vorgesehene Breite (92 m zwischen Iffezheim und Mannhein) nicht erreicht wird, ist das Fahrwasser bezeichnet. Weitere Hinweise zum Fahren auf dem Rhein findet man auf den Seiten Wiesbaden, Mainz, Bonn und Köln.
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