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	<title>Sportbootfuehrerschein.de Blog</title>
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		<title>Neue Prüfung doch einfacher</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 11:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Dreyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum 1.5.2012 erfolgt eine der größten Reformen in der über 40-jährigen Geschichte der deutschen Sportbootführerscheine – die Umstellung auf Multiple Choice Fragen (Antworten zum Ankreuzen) bei den beiden Sportbootführerscheinen See und Binnen. Diese Reform war durch eine politische Vorgabe erzwungen worden. Die Fachleute aus dem Verkehrsministerium, aus der Schifffahrtsverwaltung und den Wassersportverbänden hatten sich lange [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum 1.5.2012 erfolgt eine der größten Reformen in der über 40-jährigen Geschichte der deutschen Sportbootführerscheine – die Umstellung auf Multiple Choice Fragen (Antworten zum Ankreuzen) bei den beiden Sportbootführerscheinen See und Binnen. Diese Reform war durch eine politische Vorgabe erzwungen worden. Die Fachleute aus dem Verkehrsministerium, aus der Schifffahrtsverwaltung und den Wassersportverbänden hatten sich lange dagegen gewehrt, weil sie das Ausbildungsniveau und damit die Sicherheit auf dem Wasser bedroht sahen. Daher wurde die Reform so umgesetzt, dass die Anforderungen an die neue Führerscheinprüfung nicht gesenkt, sondern erhöht wurden. Der Navigationsteil wurde erheblich erweitert und die Ankreuz-Antworten so gestaltet, dass die richtige Antwort nicht einfach zu erkennen ist.</p>
<h4><span style="color: #808080;">Die Sportbootführerschein-Prüfungen müssen einfacher werden</span></h4>
<p>Das hat mir keine Ruhe gelassen. Ich habe mir lange und intensiv überlegt, wie ich meine Kursteilnehmer so auf die Prüfung vorbereiten kann, dass sie sicher bestehen und der Lernaufwand nicht größer wird. Und ich hatte Erfolg.</p>
<h4><span style="color: #808080;">Die Navigation wird so vermittelt, dass sogar eine 80-jährige Oma klarkommt</span></h4>
<p>Für den Sportbootführerschein See habe ich den Navigationsunterricht genau auf die neuen Anforderungen angepasst. Dabei ist sichergestellt, dass jeder Kursteilnehmer auch ohne Vorkenntnisse alles auf Anhieb versteht. Und das Beste: Die Lösung für jede Prüfungsaufgabe wird Schritt für Schritt vorgeführt – das Tempo bestimmt der Kursteilnehmer. Wer alle 15 Navigationsaufgaben zwei oder drei Mal einübt, braucht am Ende nicht mehr als 15 Minuten. In der Prüfung stehen 60 Minuten Zeit zur Verfügung, also ausreichend Zeit, um auch noch die Antworten auf die 30 Fragen anzukreuzen.</p>
<h4><span style="color: #808080;">Den Ankreuz-Antworten ist der Schrecken genommen</span></h4>
<p>Damit niemand in der Prüfung 30 Fragen und 120 Antworten lesen muss, habe ich mir einen Trick ausgedacht. Ich habe für jede Frage und die zugehörige richtige Antwort eindeutige Begriffspaare gebildet. Ein Beispiel: Wenn in der Frage die Worte <em>Schilf- und Röhricht</em> vorkommen, muss in der richtigen Antwort <em>Brut- und Rastplätze</em> stehen. Kommt in der Frage <em>Ladekontrolllampe</em> vor, so ist die Antwort mit dem Wort <em>Lichtmaschine</em> richtig; zu <em>Fahrzeugführer</em> gehört <em>muss bestimmt werden</em>.</p>
<h4><span style="color: #808080;">Die Prüfungsfragen sind schnell gelernt</span></h4>
<p>Diese Begriffspaare sind schnell gelernt, noch viel schneller als das Einüben der alten Kurzantworten (was ja auch schon schnell ging). Und dann kommt der Aha-Effekt: Wer sich danach die Fragen mit allen vier Antworten vorlegen lässt, ist überrascht, wie schnell die richtige Antwort erkannt wird – auch wenn die Reihenfolge der Antworten sich immer wieder ändert. So kann man sich perfekt vorbereiten, weil ja auch in der Prüfung die Antworten in einer unbekannten Reihenfolge vorgelegt werden.</p>
<h4><span style="color: #808080;">Fragen lernen ohne Unterricht</span></h4>
<p>Natürlich sollte niemand nur die Fragen auswendig lernen. Um sein Boot sicher in den Hafen zu bringen, muss man schon ein wenig wissen. Wer will schon der Depp an Bord sein! Aber möglich wäre es, einfach nur die Fragen zu lernen. Denn bei einer falschen Antwort wird nicht nur angezeigt, dass die Antwort falsch ist, sondern auch warum. Diese Erklärungen helfen, den Stoff besser zu behalten.</p>
<h4><span style="color: #808080;">Als Erster die Prüfung beenden</span></h4>
<p>Immer wieder berichten Online-Kursteilnehmer, dass sie als Erste den Fragebogen abgegeben haben und ihren Sportbootführerschein schon in der Hand hielten, während Andere noch mit rotem Kopf über ihrem Fragebogen saßen. Das wird auch zukünftig passieren. Wer die Navigationsaufgaben wie beschrieben eingeübt und die Begriffspaare gelernt hat, wird auch jeden neuen Prüfungsfragebogen in der gleichen Zeit beantworten können – und dabei noch weniger Zeit für die Vorbereitung benötigen. Es gibt keinen Grund mehr, mit den neuen Bedingungen zu hadern, im Gegenteil …</p>
<h4><span style="color: #3366ff;">Alles wird gut!</span></h4>
<p><strong>Nachtrag am 5.5.12:</strong> Inzwischen liegt auch ein Bericht eines Online-Kursteilnehmers vor, der die Prüfung nach der neuen Fassung abgelegt hat. Klicken Sie bitte <a title="Erfahrungsbericht zur Multiple Choice Prüfung" href="http://www.sportbootfuehrerschein.de/erfahrungsberichte.html#erfahrungsbericht-760">hier</a>, um den Bericht zu lesen.</p>
<h4></h4>
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		<title>Reform bei Sportbootführerschein-Prüfungen verabschiedet</title>
		<link>http://www.sportbootfuehrerschein.de/blog/2012/01/27/609/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 10:08:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Dreyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Deutsche Bundestag hat am 26.1.2012 beschlossen, dass die Grenze, ab der eine Führerscheinpflicht für Sportboote gilt, von 3,68 kW (5 PS) auf 11,4 kW (15 PS) erhöht wird. Wann die Regierung diesen Beschluss umsetzt, ist noch nicht bekannt. Zugleich begrüßt der Bundestag die von der Regierung angekündigte Reform der Sportbootführerscheinprüfungen. Damit steht fest, dass diese Reform [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Deutsche Bundestag hat am 26.1.2012 beschlossen, dass die Grenze, ab der eine Führerscheinpflicht für Sportboote gilt, von 3,68 kW (5 PS) auf 11,4 kW (15 PS) erhöht wird. Wann die Regierung diesen Beschluss umsetzt, ist noch nicht bekannt. Zugleich begrüßt der Bundestag die von der Regierung angekündigte Reform der Sportbootführerscheinprüfungen. Damit steht fest, dass diese Reform am 1.5.2012 in Kraft tritt.</p>
<h4><span style="color: #808080;">Sportbootführerschein – Prüfung per Multiple Choice</span></h4>
<p>Die größte Änderung ist, dass zukünftig 4 Antworten zur Auswahl gestellt werden, von denen eine anzukreuzen ist. Die theoretische Prüfung besteht wie bisher aus zwei Teilen, Fragebogen und Navigationsaufgabe. Im Fragebogen müssen wie bisher 30 Fragen beantwortet werden, in der Navigation müssen zukünftig 9 (statt bisher 3) Aufgaben gelöst werden. Neu ist, dass die beiden Teile getrennt bewertet werden. Die Prüfung ist bestanden, wenn in jedem der beiden Teile mindestens 80% richtig sind, also 24 Fragen und 7 Navigationsaufgaben. Die Bearbeitungszeit für beide Teile beträgt 60 Minuten (bisher 75 Minuten).</p>
<h4><span style="color: #808080;">Sportbootführerschein – die Navigation wird schwerer</span></h4>
<p>Nicht nur der Umfang der Navigationsprüfung nimmt zu, auch der Schwierigkeitsgrad der einzelnen Aufgaben. Was bisher auf zwei Aufgaben verteilt war, wird zukünftig in einer Aufgabe zusammengefasst. Zudem kommen auch ganz neue Navigationsaufgaben auf den Bewerber zu. Derzeit dauert die Bearbeitung der 3 Navigationsaufgaben in der Prüfung etwa 5 Minuten. Zukünftig wird man dafür 20 bis 30 Minuten brauchen. Natürlich nimmt auch die Vorbereitungszeit entsprechend zu.</p>
<h4><span style="color: #808080;">Sportbootführerschein – Zeitdruck in der Prüfung</span></h4>
<p>Die 30 Fragen müssen also in 30 bis 40 Minuten beantwortet werden. Das kann knapp werden. Denn es gibt keine unsinnigen Antworten. Im Gegenteil, nicht selten sind auch die falschen Antworten richtig – aber bei einer anderen Frage. Manchmal unterscheiden sich die falschen Antworten von der richtigen nur durch ein oder zwei Worte. Da viele Antworttexte mehrere Zeilen lang sind, müssen die Antworten dann Wort für Wort miteinander verglichen werden. Die Fragen und Antworten sind häufig im besten Amtsdeutsch verfasst und mit Fachbegriffen aus der Schifffahrt gespickt. Die neue Prüfung verlangt eine erhebliche Konzentration. 30 Fragen und 120 Antworten müssen gelesen, verstanden und beurteilt werden. Ein Jurist hat das gelernt. Wer sonst nur Zeitungen mit dicken Überschriften liest, kann schwindelig werden.</p>
<h4><span style="color: #808080;">Praktische Prüfung wird erlassen</span></h4>
<p>Wie bisher werden Inhaber des Sportbootführerscheins See von der praktischen Prüfung befreit, wenn sie den Sportbootführerschein Binnen für Motorboote erwerben. Das gilt nicht für die umgekehrte Reihenfolge. Zudem ist nur ein verkürzter Fragebogen auszufüllen.</p>
<h4><span style="color: #808080;">Übergangsregelung</span></h4>
<p>Bis zum 30.4.2012 wird die Prüfung nach der alten Form abgenommen. Wer das nicht schafft und sich vor dem 1.5.2012 zur Prüfung anmeldet, kann noch bis zum 31.7.12 auf Antrag nach alter Fassung geprüft werden. Auch wer eine vor dem 1.5.12 abgelegte Prüfung wiederholen muss, kann dies nach den alten Bedingungen machen. Wiederholungsprüfungen können bis zum 31.10.12 nach den alten Bedingungen abgelegt werden.</p>
<h4><span style="color: #808080;">Neue Online-Kurse</span></h4>
<p>Der Online-Kurs für den Sportbootführerschein See wird voraussichtlich im März auf Multiple Choice umgestellt sein und steht dann allen Online-Kursteilnehmern zur Verfügung. Dann kann sich jeder sein eigenes Urteil bilden und frei entscheiden, welche Fassung gewählt wird. Mit einem Abschluss der Arbeiten für den Sportbootführerschein Binnen ist im Mai zu rechnen.</p>
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		<title>Multiple Choice Funkprüfungen ab 1.10.11</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 13:49:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Dreyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Bundesverkehrsministerium gibt bekannt, dass die Multiple-Choice-Fragen bei Funkprüfungen nicht wie geplant am 1.4.11, sondern erst am 1.10.11 eingeführt werden sollen. Neu ist weiterhin, dass dann auch die UBI-Prüfungen mit Multiple Choice ablaufen sollen. Wer die Zulassung zur Prüfung vor dem 30.9.11 beantragt, kann auch nach dem 1.10.11 noch nach alter Fassung geprüft werden. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bundesverkehrsministerium gibt bekannt, dass die Multiple-Choice-Fragen bei Funkprüfungen nicht wie geplant am 1.4.11, sondern erst am 1.10.11 eingeführt werden sollen. Neu ist weiterhin, dass dann auch die UBI-Prüfungen mit Multiple Choice ablaufen sollen. Wer die Zulassung zur Prüfung vor dem 30.9.11 beantragt, kann auch nach dem 1.10.11 noch nach alter Fassung geprüft werden. Das gilt auch für Durchfaller, die eine Prüfung wiederholen müssen.</p>
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		<title>Außenborder, Innenborder, Z-Antrieb – Vor- und Nachteile</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Nov 2010 07:52:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Dreyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Außenborder]]></category>
		<category><![CDATA[Innenborder]]></category>
		<category><![CDATA[Jet-Antrieb]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine große Motoryacht wird nicht von einem Außenborder angetrieben, ein Wasserskiboot nicht von einem Diesel. Natürlich bestimmt der Bootstyp den Motor. Aber dennoch wollen wir einmal fragen, was die Vor- und Nachteile der klassischen Bootsmotoren sind. Außenborder Motorboote mit Außenborder sind leicht zu manövrieren; sie zeichnen sich durch ein neutrales Fahrverhalten aus. Außenborder werden in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine große Motoryacht wird nicht von einem Außenborder angetrieben, ein Wasserskiboot nicht von einem Diesel. Natürlich bestimmt der Bootstyp den Motor. Aber dennoch wollen wir einmal fragen, was die Vor- und Nachteile der klassischen Bootsmotoren sind.</p>
<h4><span style="color: #999999;">Außenborder</span></h4>
<p>Motorboote mit Außenborder sind leicht zu manövrieren; sie zeichnen sich durch ein neutrales Fahrverhalten aus. Außenborder werden in allen Leistungsklassen angeboten. Außenborder sind kompakt, leicht und beanspruchen keinen Raum an Bord. Der Propeller lässt sich schnell und problemlos auswechseln. Motor und Antrieb sind gut zugänglich und kostengünstig zu warten. Boote mit Außenborder brauchen kein Ruderblatt; mit dem Steuerrad dreht man den ganzen Motor. Außenborder bis 15 PS sind tragbar – sie werden daher auch manchmal gestohlen. Nachteilig ist auch, dass Außenborder der Witterung ausgesetzt sind. Zwar bietet das Gehäuse einen gewissen Schutz, aber Gehäuse aus einer Aluminium-Legierung neigen zur Korrosion.</p>
<h4><span style="color: #999999;">Innenborder</span></h4>
<p>Einbaumaschinen sind zumeist weniger kompakt gebaut. Einfachere Technik und preisgünstige Ersatzteile zeichnen den Innenborder aus. Daher nimmt ein Innenborder auch viel Platz an Bord ein. Der Motor liegt mitten im Schiff; auch bei langsamer Fahrt hängt das Heck nicht tief im Wasser. Innenborder haben eine starre, schräg nach unten gerichtete Welle. Die Antriebskraft wird also nicht nur nach vorne gelenkt, sondern auch ein wenig nach oben. Ein Innenborder ist daher weniger effizient als ein Außenborder oder Z-Antrieb. Auch kann der Propeller unter dem Rumpf Radeffekt erzeugen. Dieser seitliche Propellerschub zieht – vor allem bei Rückwärtsfahrt – das Heck stets zu einer Seite. Das kann die Achterausfahrt erschweren, aber Anlege- und Wendemanöver deutlich erleichtern. Wenn eine im Wasser treibende Leine oder ein Stück Fischernetz überfahren wird, so wickelt es sich sofort um die Welle und macht das Boot manövrierunfähig. Bei einem Außenborder oder Z-Antrieb kann das Netz auf See wieder herausgeschnitten werden; das ist bei einem Innenborder nicht möglich. Hier muss ein Taucher ran oder das Boot muss aus dem Wasser geholt werden. Das gilt auch, wenn der Propeller gewechselt werden muss. Natürlich kann bei einem Innenborder nicht auf ein Ruderblatt verzichtet werden. Dennoch haben alle größeren Schiffe Innenborder. Bei mehr als 300 PS Maschinenleistung sind die an der Schraube entstehenden Kräfte so groß, dass sie über eine starre Welle direkt auf das Motorenfundament geleitet werden müssen. Der Antrieb eines Außenborders oder Z-Antriebs kann diese Kräfte nicht aufnehmen.</p>
<h4><span style="color: #999999;">Z-Antrieb</span></h4>
<p>Bei Z-Antrieben sitzt der Motor im Achterschiff vor dem Spiegel. Über ihm befindet sich häufig eine Liegefläche. Die Motoren sind kompakt gebaut und nehmen weniger Platz ein als Innenborder. Das verlangt eine komplexe Technik; die ist Wartung aufwändiger. Die Welle wird waagerecht aus dem Motor geführt und in Z-Form zum Propeller geleitet – eine Konstruktion, die nur bis etwa 300 PS eingesetzt werden kann und dem Antrieb seinen Namen gibt. Z-Antriebe besitzen wie Außenborder ein neutrales Manövrierverhalten. Der Antrieb lässt sich hochschwenken. So kann der Propeller einfach gewechselt werden. Auch wenn mal ein Stück Leine oder Fischernetz überfahren wird, bleibt man nicht lange manövrierunfähig.</p>
<h4><span style="color: #999999;"><strong><span style="color: #999999;">Jet-Antrieb</span></strong></span></h4>
<p>Der eher exotische Wasserstrahl-Antrieb eignet sich kaum für Sportboote. Im Online-Kurs wird der Jet-Antrieb ausführlich besprochen. Dort wird auch erklärt, was beim Fahren mit Jet-Antrieb zu beachten ist.</p>
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		<title>Wie funktioniert eine Schleuse?</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Nov 2010 08:13:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Dreyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Drempel]]></category>
		<category><![CDATA[gelbe Farbmarkierung]]></category>
		<category><![CDATA[Obertor]]></category>
		<category><![CDATA[Oberwasser]]></category>
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		<category><![CDATA[Unterwasser]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer in der Binnenfahrt oder in Gezeitenrevieren unterwegs ist, wird gelegentlich schleusen müssen. Wie funktioniert eigentlich eine Schleuse? Eine Schleuse ist eine Kammer mit zwei Toren. Das Obertor führt zum Oberwasser und das Untertor zum Unterwasser. Beide Tore können wasserdicht verschlossen werden. Zudem gibt es unter beiden Toren (oder in den Seitenwänden) kleinere Öffnungen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer in der Binnenfahrt oder in Gezeitenrevieren unterwegs ist, wird gelegentlich schleusen müssen. Wie funktioniert eigentlich eine Schleuse?</p>
<p>Eine Schleuse ist eine Kammer mit zwei Toren. Das Obertor führt zum Oberwasser und das Untertor zum Unterwasser. Beide Tore können wasserdicht verschlossen werden. Zudem gibt es unter beiden Toren (oder in den Seitenwänden) kleinere Öffnungen, die durch Schieber geöffnet werden, sodass Wasser kontrolliert in die Kammer hinein- oder aus der Kammer herausfließen kann.</p>
<h4><span style="color: #999999;">Zu Berg schleusen</span></h4>
<p>Angenommen, ein Schiff will zu Berg, also aufwärts, geschleust werden. Vom Unterwasser kommend läuft es durch das geöffnete Untertor in die Schleusenkammer ein. Das Obertor ist geschlossen. Hinter dem Schiff schließt sich jetzt auch das Untertor. Dann werden die Schieber unter dem Obertor geöffnet. Dadurch strömt Oberwasser von unten in die Schleuse ein. So steigt der Wasserstand in der Schleusenkammer an. Mit dem steigenden Wasserstand wird auch das Schiff angehoben – ohne Einsatz von Energie, allein durch den Druck des Oberwassers –, so lange bis der Wasserstand in der Schleusenkammer das Niveau des Oberwassers erreicht hat. Dann öffnet sich das Obertor und das Schiff kann die Schleuse verlassen.</p>
<h4><span style="color: #999999;">Zu Tal schleusen</span></h4>
<p>Um zu Tal, also abwärts, zu schleusen, läuft das Schiff vom Oberwasser durch das offene Obertor in die Schleusenkammer ein. Hinter dem Schiff schließt sich das Obertor. Dann werden die Schieber unter dem Untertor geöffnet, sodass das Wasser aus der Schleusenkammer in das Unterwasser abfließt. Der Wasserstand in der Schleusenkammer sinkt nun langsam abwärts und mit ihm sinkt auch das Schiff nach unten – so lange bis der Wasserstand in der Schleusenkammer das Niveau des Unterwassers erreicht hat. Schließlich öffnet sich das Untertor und das Schiff kann aus der Schleusenkammer in das Unterwasser laufen.</p>
<h4><span style="color: #999999;">Drempel am Obertor</span></h4>
<p>Wichtig zu wissen: An der Schwelle des Obertors liegt in der Schleusenkammer der so genannte Drempel, ein Mauervorsprung, der in die Schleusenkammer hineinragt. Der Drempel ist in Deutschland durch gelbe Streifen an der Kammerwand markiert. Das Schiff muss also so weit in die Schleusenkammer einlaufen, dass kein Teil über die gelbe Farbmarkierung hinausragt. Andernfalls würde es beim Abwärtsschleusen aufsitzen.</p>
<h4><span style="color: #999999;">Festmacheleinen an den Wasserstand anpassen</span></h4>
<p>Selbstverständlich müssen die Festmacheleinen an den Wasserstand angepasst werden. Das ist doch klar, wird aber manchmal vergessen. Wenn beim Abwärtsschleusen plötzlich das eigene Boot oben bleibt, während die anderen Boote abwärts sinken, können schwere Unfälle passieren. Hängt das Boot erst einmal in seinen Festmacheleinen, so lassen sie sich nicht in jedem Fall noch gefahrlos lösen. Dann ist umgehend Alarm zu geben, damit die Schieber geschlossen werden und das Ablassen des Wassers gestoppt wird. Kommando zurück – in die Schleuse läuft nun wieder Wasser ein, der Wasserstand steigt, bis das hängende Boot aufschwimmt und seine Leinen gelöst werden können.</p>
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		<title>Weitere Wetterrekorde in Deutschland</title>
		<link>http://www.sportbootfuehrerschein.de/blog/2010/11/09/weitere-wetterrekorde-in-deutschland/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 23:11:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Dreyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wetterkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Kap Arkona]]></category>
		<category><![CDATA[Nebel]]></category>
		<category><![CDATA[Schnee]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenscheindauer]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach den Windrekorden nun zur Sonne. Deutschlands sonnigster Ort liegt an der Ostsee: Kap Arkona auf Rügen. Im Juli 1994 schien dort die Sonne 403 Stunden, also durchschnittlich 13 Stunden pro Tag. Das hat davor (und danach) kein anderer Ort in Deutschland geschafft. Für einen sonnenreichen Urlaub in Deutschland empfiehlt sich also die Ostsee. Vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach den Windrekorden nun zur Sonne. Deutschlands sonnigster Ort liegt an der Ostsee: Kap Arkona auf Rügen. Im Juli 1994 schien dort die Sonne 403 Stunden, also durchschnittlich 13 Stunden pro Tag. Das hat davor (und danach) kein anderer Ort in Deutschland geschafft. Für einen sonnenreichen Urlaub in Deutschland empfiehlt sich also die Ostsee. Vor allem braucht man dort nicht mit Schnee zu rechnen, wie am 2.6.1962 in Kempten (4 cm) und Oberstdorf (6 cm). Auch beim Nebel kann die Ostsee nicht mithalten. Diesen Rekord hält Neuhaus/Rennweg im Thüringer Wald, wo vom 7.5.1996 bis zum 17.5.1996 ununterbrochen Nebel herrschte – 242 Stunden nonstop. Die meisten Nebeltage pro Jahr meldet der Brocken (Harz, 1142 m über NN): 330 Nebeltage im Jahr 1958. Dann doch lieber 40,2 °C in Freiburg und Karlsruhe am 13.8.2003. 2003 war – über ganz Deutschland gemittelt – mit 19,7 °C auch der wärmste Sommer in Deutschland – bisher. Alle Angaben stammen vom Deutschen Wetterdienst DWD.</p>
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		<title>Multiple Choice bei Sportbootführerscheinen nicht vor 1.1.2012</title>
		<link>http://www.sportbootfuehrerschein.de/blog/2010/11/05/multiple-choice-bei-sportbootfuhrerscheinen-nicht-vor-1-1-2012/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 08:46:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Dreyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Sportbootführerschein]]></category>
		<category><![CDATA[Multiple Choice]]></category>
		<category><![CDATA[Sportbootführerschein-Prüfung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie am Rande der Hamburger Bootsausstellung Hanseboot inoffiziell bekannt wurde, sollen die Vorbereitungen für die Multiple-Choice-Reform der Sportbootführerschein-Prüfungen weitgehend abgeschlossen sein. Dennoch soll die Reform angeblich nicht vor dem 1.1.2012 in Kraft treten. Hintergrund seien Personalengpässe im BMVBS (Bundesverkehrsministerium); die zuständige Sachbearbeiterin soll im Mutterschaftsurlaub sein. Offiziell gibt die Bürgerinfo des BMVBS immer noch den 1.1.2011 heraus, doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie am Rande der Hamburger Bootsausstellung Hanseboot inoffiziell bekannt wurde, sollen die Vorbereitungen für die Multiple-Choice-Reform der Sportbootführerschein-Prüfungen weitgehend abgeschlossen sein. Dennoch soll die Reform angeblich nicht vor dem 1.1.2012 in Kraft treten. Hintergrund seien Personalengpässe im BMVBS (Bundesverkehrsministerium); die zuständige Sachbearbeiterin soll im Mutterschaftsurlaub sein. Offiziell gibt die Bürgerinfo des BMVBS immer noch den 1.1.2011 heraus, doch dieser Termin ist nicht mehr zu halten.</p>
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		<title>Windrekord in Deutschland</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Nov 2010 07:48:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Dreyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wetterkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Anemometer]]></category>
		<category><![CDATA[Beaufort]]></category>
		<category><![CDATA[höchste Windgeschwindigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Windrekord]]></category>
		<category><![CDATA[Windstärke]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesen Tagen rauschen wieder Orkantiefs über die Nordsee. Daher möchte ich einmal fragen, was eigentlich die höchste jemals in Deutschland registrierte Windgeschwindigkeit ist. Das weiß der Deutsche Wetterdienst. Am 3.12.1999 wurde auf Sylt in einer Böe 51 m/s (= 184 km/h) gemessen. Das sind fast 100 Knoten Wind, ab 63 kn herrscht Windstärke 12 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesen Tagen rauschen wieder Orkantiefs über die Nordsee. Daher möchte ich einmal fragen, was eigentlich die höchste jemals in Deutschland registrierte Windgeschwindigkeit ist. Das weiß der Deutsche Wetterdienst. Am 3.12.1999 wurde auf Sylt in einer Böe 51 m/s (= 184 km/h) gemessen. Das sind fast 100 Knoten Wind, ab 63 kn herrscht Windstärke 12 Beaufort.</p>
<p>Eine Kleinigkeit wird bei solchen Zahlen leicht übersehen. Um von der Windgeschwindigkeit auf die Windstärke schließen zu können, muss die Messung in genau 10 m Höhe durchgeführt und über 10 Minuten gemittelt werden. Viele Segler blicken in einer Böe auf ihren Windmesser, beachten in dem Moment aber nicht, dass der Mast zumeist höher als 10 m ist, dass sich der Mast (manchmal sehr heftig) bewegt und selbst auf dem Masttopp starke Verwirbelungen durch die Segel auftreten. Regattayachten setzen daher Anemometer (Windmesser) ein, die auf einer extra hohen, nach vorne geschwungen Stange befestigt sind. Das reduziert zwar die Verwirbelungen, auch die Eigenbewegung des Schiffes lässt sich mit Drücken der Taste &#8220;True&#8221; ausschließen, aber der Mast ist natürlich höher als 10 m.</p>
<p>Windmessungen auf Bergen sind für Wassersportler uninteressant – natürlich weht der Höhenwind stärker. Dennoch hätte man am 12.6.1985 auf der Zugspitze besser keine Bergwanderung gemacht. 335 km/h wurden dort gemessen.</p>
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		<title>Segler und Motorbootfahrer</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Nov 2010 09:17:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Dreyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Boatpeople]]></category>
		<category><![CDATA[Jens Westerbeck]]></category>
		<category><![CDATA[Motorbootfahrer]]></category>
		<category><![CDATA[Segler]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Segler sind in der Regel schwul und haben ein Alkoholproblem. Nüchtern hält man es auf den meisten Jollen nicht aus. Mit einem Segelboot beeindrucken Sie auch keine Weiber. Die meisten Segler sind entweder mit Herrenrunden oder mit Familien besetzt. Akademiker segeln gern. Familien, die mit ihren Kindern vor dem Abendbrot beten, auch. Was man den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Segler sind in der Regel schwul und haben ein Alkoholproblem. Nüchtern hält man es auf den meisten Jollen nicht aus. Mit einem Segelboot beeindrucken Sie auch keine Weiber. Die meisten Segler sind entweder mit Herrenrunden oder mit Familien besetzt. Akademiker segeln gern. Familien, die mit ihren Kindern vor dem Abendbrot beten, auch. Was man den Seglern im Allgemeinen lassen muss, ist ihr nautisches Wissen. Segler können Seekarten lesen und sämtliche Knoten. Sie beherrschen auch die Wetterkunde. Motorbootfahrer hingegen kümmern sich nicht mal ansatzweise ums Wetter, kennen Seekarten nur originalverpackt und nehmen Knoten nur auf dem Papier wichtig. Motorbootfahrer sind die Coolen. Wie Harley-Davidsen-Fahrer in T-Shirt und ohne Helm. Ein Segler fährt eine BMW Enduro mit Sympatex-Jacke, Landkarte auf dem Tank und Helm. Auch zum Brötchenholen bei Sonnenschein.&#8221;</p>
<p>Aus dem soeben erschienenen Roman <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3981372409?ie=UTF8&amp;tag=sportbootfueh-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3981372409" target="_blank">Boatpeople</a> meines ehemaligen Kursteilnehmers <a href="http://www.youtube.com/watch?v=BmGdB263GDc" target="_blank">Jens Westerbeck</a>.</p>
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		<title>Galileo – die never ending story</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Oct 2010 06:29:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Dreyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Navigation]]></category>
		<category><![CDATA[Galileo]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitennavigation]]></category>

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		<description><![CDATA[Das europäische Projekt Galileo ist eine schwierige Geburt. Die EU-Verkehrsministerkonferenz hatte am 26.2.2002 endlich den Aufbau eines europäischen Satelliten-Navigationssystems beschlossen. Auch China und Russland bauen ähnliche Satellitensysteme auf, um nicht von GPS und den USA abhängig zu sein. Höhere Kosten, spätere Fertigstellung Doch die geplanten Kosten mussten mehrmals nach oben korrigiert und der Starttermin nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das europäische Projekt Galileo ist eine schwierige Geburt. Die EU-Verkehrsministerkonferenz hatte am 26.2.2002 endlich den Aufbau eines europäischen Satelliten-Navigationssystems beschlossen. Auch China und Russland bauen ähnliche Satellitensysteme auf, um nicht von GPS und den USA abhängig zu sein.</p>
<h3><span style="color: #999999;">Höhere Kosten, spätere Fertigstellung</span></h3>
<p>Doch die geplanten Kosten mussten mehrmals nach oben korrigiert und der Starttermin nach hinten verschoben werden. So wurde vor drei Wochen berichtet, dass die Bundesregierung den Haushaltsausschuss des Bundestages darüber informiert hat, dass weitere Mittel von 1,5 bis 1,7 Milliarden Euro aufgebracht müssen und sich der Betriebsbeginn auf 2017 verschieben wird. Die ersten der insgesamt 30 Satelliten sollen 2011 ins All geschossen werden, im Oktober 2014 soll ein Testbetrieb auf Basis von 14 Satelliten starten.</p>
<h3><span style="color: #999999;">Spaceopal steuert die Satelliten</span></h3>
<p><a href="http://www.spaceopal.de" target="_blank">Spaceopal</a>, eine Tochter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt DLR und der italienischen Telespazio, soll über ihre Kontrollzentren in Oberpfaffenhofen und Rom die Satelliten steuern. Der Vertrag wurde am 25.10.10 unterzeichnet. Unterstützt wird Spaceopal dabei von der Deutschen Telekom. Das Bremer Unternehmen OHB baut die ersten 14 Satelliten. Deutschland bezahlt mit gut 20 Prozent schließlich den größten Teil des Navigationsprojekts.</p>
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