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	<title>Kommentare zu: Multiple Choice Prüfungen, britische Seefunkzeugnisse</title>
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		<title>Von: Michael Hürthler</title>
		<link>http://www.sportbootfuehrerschein.de/blog/2009/05/11/multiple-choice-prufungen-britische-seefunkzeugnisse/comment-page-1/#comment-2277</link>
		<dc:creator>Michael Hürthler</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 May 2011 14:40:19 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Christian,

Du irrst Dich. Der britische SRC Schein ist ein vollwertiges SRC. Er beruht genau wie der dt. Schein, auf den international vereinbarten RADIO REGULATIONS, sowie der Europäischen CEPT Richtlinie. Die einzigen, die ihr eigenes Süppchen kochen sind wieder mal die Deutschen. Der brit. SRC wird weltweit anerkannt. Selbst in Deutschland kann ein Brite, Franzose, Österreicher mit einem brit. Schein eine Seefunkanlage bedienen. Nach VOrstellung des DSV jedoch, soll sich der obrigkeithörige Deutsche nochmals einer Anpassungsprüfung unterwerfen und brav seine Prüfungsgebühr abgeben. 
Ich habe das brit. SRC gemacht und war damit sowohl in der dt. Nordsee unterwegs, wie auch in Kroatien. Es gab KEINE Schwieirgikeiten beim Charter. Und ich bezweifele, dass diese Anpassungsprüfung rechtlich einwandfrei wäre, wenn sie denn jemals erscheinen würde.
Ist es nicht auffällig, dass das dt. SRC (irgendwann) modifiziert werden soll, und durch ein Multiple Choice System ersetzt werden soll? Dann ist es in der Tat genauso organisiert wie die britischen Zeugnisse. WIe kann es sein, dass man die &quot;ausländischen&quot; Scheine in den Dreck zieht, aber gleichzeitig das eigene Prüfunssystem dann genau diesen anpasst?  
Hier werden Segler bewusst in Ungewissheit gelassen. Und die Motivation ist immer die gleiche: Es geht dem DSV um das liebe Geld und Prüfungsgebühren und nicht um die Sicherheit der Segler. Oder kann sich ein halbwegs vernünftiger Mensch, dass die Royal Yachting Association, die für die brit. SRC verantwortlich ist und weltweit Profiskipper ausbildet, ausgerechnet bei dem Thema GMDSS und Sicherheit wegsieht? 
Die Frage kann ich aus eigener Erfahrung beantworten: SIcherheit steht bei den Briten an allererster Stelle. 

DAVON kann sich der DSV nun wirklich eine Scheibe abschneiden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Christian,</p>
<p>Du irrst Dich. Der britische SRC Schein ist ein vollwertiges SRC. Er beruht genau wie der dt. Schein, auf den international vereinbarten RADIO REGULATIONS, sowie der Europäischen CEPT Richtlinie. Die einzigen, die ihr eigenes Süppchen kochen sind wieder mal die Deutschen. Der brit. SRC wird weltweit anerkannt. Selbst in Deutschland kann ein Brite, Franzose, Österreicher mit einem brit. Schein eine Seefunkanlage bedienen. Nach VOrstellung des DSV jedoch, soll sich der obrigkeithörige Deutsche nochmals einer Anpassungsprüfung unterwerfen und brav seine Prüfungsgebühr abgeben.<br />
Ich habe das brit. SRC gemacht und war damit sowohl in der dt. Nordsee unterwegs, wie auch in Kroatien. Es gab KEINE Schwieirgikeiten beim Charter. Und ich bezweifele, dass diese Anpassungsprüfung rechtlich einwandfrei wäre, wenn sie denn jemals erscheinen würde.<br />
Ist es nicht auffällig, dass das dt. SRC (irgendwann) modifiziert werden soll, und durch ein Multiple Choice System ersetzt werden soll? Dann ist es in der Tat genauso organisiert wie die britischen Zeugnisse. WIe kann es sein, dass man die &#8220;ausländischen&#8221; Scheine in den Dreck zieht, aber gleichzeitig das eigene Prüfunssystem dann genau diesen anpasst?<br />
Hier werden Segler bewusst in Ungewissheit gelassen. Und die Motivation ist immer die gleiche: Es geht dem DSV um das liebe Geld und Prüfungsgebühren und nicht um die Sicherheit der Segler. Oder kann sich ein halbwegs vernünftiger Mensch, dass die Royal Yachting Association, die für die brit. SRC verantwortlich ist und weltweit Profiskipper ausbildet, ausgerechnet bei dem Thema GMDSS und Sicherheit wegsieht?<br />
Die Frage kann ich aus eigener Erfahrung beantworten: SIcherheit steht bei den Briten an allererster Stelle. </p>
<p>DAVON kann sich der DSV nun wirklich eine Scheibe abschneiden.</p>
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		<title>Von: ChristianKautz</title>
		<link>http://www.sportbootfuehrerschein.de/blog/2009/05/11/multiple-choice-prufungen-britische-seefunkzeugnisse/comment-page-1/#comment-2191</link>
		<dc:creator>ChristianKautz</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 06:12:50 +0000</pubDate>
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		<description>@Peter, Du schreibst zum RYA SRC: ... entspricht nicht dem Grundgedanken der EU. Dabei hat gerade die EU Regeln zur Anerkennung von Führerscheinen und Funkzeugnissen festgelegt. Ein in Deutschland erworbener Sportbootführerschein (pleasure craft operators certificate) oder ein Funkzeugnis werden praktisch überall anerkannt, da sie den  festgelegten Mindestanforderungen  entsprechen und vor allem die Prüfungen vor einen unabhängigen Ausschuss abgelegt werden. Das britische SRC oder der kroatische Führerschein A sind beispielsweise ist nicht mehr als Teilnahmebescheinigungen des jeweiligen Lehrgangsleiters oder Hafenkapitäns - eine fragwürdige Qualifikation.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Peter, Du schreibst zum RYA SRC: &#8230; entspricht nicht dem Grundgedanken der EU. Dabei hat gerade die EU Regeln zur Anerkennung von Führerscheinen und Funkzeugnissen festgelegt. Ein in Deutschland erworbener Sportbootführerschein (pleasure craft operators certificate) oder ein Funkzeugnis werden praktisch überall anerkannt, da sie den  festgelegten Mindestanforderungen  entsprechen und vor allem die Prüfungen vor einen unabhängigen Ausschuss abgelegt werden. Das britische SRC oder der kroatische Führerschein A sind beispielsweise ist nicht mehr als Teilnahmebescheinigungen des jeweiligen Lehrgangsleiters oder Hafenkapitäns &#8211; eine fragwürdige Qualifikation.</p>
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		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.sportbootfuehrerschein.de/blog/2009/05/11/multiple-choice-prufungen-britische-seefunkzeugnisse/comment-page-1/#comment-2186</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jun 2009 14:57:02 +0000</pubDate>
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		<description>Besonders bedenklich finde ich die Tatsache, dass ein britisches Seefunkzeugnis der RYA nicht ausreichen soll - Entspricht nicht ganz dem Grundgedanken der EU.

Wie wird es dann in Zukunft irgendwann aussehen? In Kroatien wird man ein kroatisches Funkzeugnis vorlegen müssen, in den Niederlanden ein niederlänisches, in UK ein britisches?

Ein Nordsee-Törn wird dann zur Papierschlacht, wenn man von D über NL in den englischen oder französischen Kanal will :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Besonders bedenklich finde ich die Tatsache, dass ein britisches Seefunkzeugnis der RYA nicht ausreichen soll &#8211; Entspricht nicht ganz dem Grundgedanken der EU.</p>
<p>Wie wird es dann in Zukunft irgendwann aussehen? In Kroatien wird man ein kroatisches Funkzeugnis vorlegen müssen, in den Niederlanden ein niederlänisches, in UK ein britisches?</p>
<p>Ein Nordsee-Törn wird dann zur Papierschlacht, wenn man von D über NL in den englischen oder französischen Kanal will <img src='http://www.sportbootfuehrerschein.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Volker</title>
		<link>http://www.sportbootfuehrerschein.de/blog/2009/05/11/multiple-choice-prufungen-britische-seefunkzeugnisse/comment-page-1/#comment-2183</link>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 10:24:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://sportbootfuehrerschein.de/blog/?p=318#comment-2183</guid>
		<description>Ich begreifs nicht, wo bleibt die Standartisierung innerhalb der EU? Jetzt kocht wieder jeder sein eigens Süppchen. Es lebe die Bürokratie und alle die, die dieses Monster zum Eigennutz am Leben erhalten. 
Kann mir mal einer sagen, was so schwierig ist einen bestehenden Fragenkatalog auf multible choice umzustellen??? Hier machen unsere Offiziellen wieder einen 5 Jahres Plan daraus und haben damit ihre Daseinsberechtigung kund getan. Für ein paar Fachleute ist das eine Arbeit von 1 Monat, aber wenn Beamte damit konfrontiert werden???? Wenn es die Fachleute vom BSH machen, kann ich es schon garn nicht mehr nachvollziehen. Ich habe das übrigens bei umfangreichen Prüfungen in der Industrie bereits umgestellt, weiß also wovon ich rede</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich begreifs nicht, wo bleibt die Standartisierung innerhalb der EU? Jetzt kocht wieder jeder sein eigens Süppchen. Es lebe die Bürokratie und alle die, die dieses Monster zum Eigennutz am Leben erhalten.<br />
Kann mir mal einer sagen, was so schwierig ist einen bestehenden Fragenkatalog auf multible choice umzustellen??? Hier machen unsere Offiziellen wieder einen 5 Jahres Plan daraus und haben damit ihre Daseinsberechtigung kund getan. Für ein paar Fachleute ist das eine Arbeit von 1 Monat, aber wenn Beamte damit konfrontiert werden???? Wenn es die Fachleute vom BSH machen, kann ich es schon garn nicht mehr nachvollziehen. Ich habe das übrigens bei umfangreichen Prüfungen in der Industrie bereits umgestellt, weiß also wovon ich rede</p>
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